Frauen I – MTG Wangen  23:25   (9:14)

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Da war mehr drin für die Handballdamen der TSG Schnaitheim. Aufgrund einer verschlafenen ersten Halbzeit musste man sich dem Tabellendritten MTG Wangen am Ende knapp mit 23:25 geschlagen geben.

Den Schwung nach dem Erfolg der Vorwoche wollten die Grün-Weißen mit in die Partie nehmen. Doch davon war in der Anfangsphase bzw. fast der gesamten ersten Halbzeit wenig zu sehen. Es dauerte 7 Minuten bis der TSG der erste Treffer durch einen 7-Meter gelang. Während die Abwehr noch einigermaßen funktionierte, fand man im Angriff gegen die großen Gegnerinnen keine geeigneten Lösungen. Anstatt steil auf die Lücke zu gehen, wurde immer wieder quer gelaufen was die Gäste vor keine allzu großen Probleme stellte. So wuchs der Vorsprung der Allgäuerinnen über 1:2, 2:5 bis zur 22. Minute auf 6:11 an. Wenigstens konnten die TSGlerinnen bis zum 9:14 die Gäste nicht noch weiter davonziehen lassen. In Halbzeit zwei nahmen sich die Schnaitheimerinnen vor, ein anderes Gesicht gegen die nicht übermächtigen Gäste zu zeigen. Dies gelang zunächst jedoch nicht. Wangen konnte über 10:16 bis zum 11:18 davonziehen und die Partie schien entschieden zu sein. Doch plötzlich, auch bedingt durch einige Wechsel der Gäste, erwachte das Kämpferherz der TSG. Ein 4:0 Torlauf sorgte dafür, dass die TSG beim 15:18 nach 46 Minuten wieder auf Tuchfühlung war. Der drei Tore Rückstand hatte auch beim 18:21 nach 52 Minuten noch bestand. Doch es kam dann sogar noch besser. Über 20:22 konnten die Grün-Weißen nach 56 Minuten nun sogar ausgleichen und die eigentlich schon entschiedene Partie war völlig offen. Doch auch nach der tollen Aufholjagd wollte man jetzt zu schnell zu viel. Durch zwei unnötige Abschlüsse scheiterte man zweimal an der während der gesamten Partie starken Gästekeeperin. So konnte Wangen wieder auf 22:24 90 Sekunden vor Schluss davonziehen. Der Anschlusstreffer der TSG wurde 30 Sekunden vor Schluss mit dem letzten Tor zum 23:25 Endstand von den Gästen beantwortet. Im Schnaitheimer Lager war man sich bewusst, dass die erste Halbzeit unnötig verschlafen wurde. Bei einer Leistung wie dann ab der 40. Minute, wäre auch gegen den Tabellendritten wesentlich mehr drin gewesen. Nach einer zweiwöchigen Pause stehen für die Grün-Weißen dann zwei richtungsweisende Spiele an. In Bettringen und eine Woche später gegen Uhingen/Holzhausen wird sich zeigen, wohin der Weg der TSG führt.

 

Kuch, Barth (1), Müller (1), Paus (5/5), Fischer (5), Grupp (1), Hauke (1), Knöller, Jaus (1), Riehl (2), Steier, Diedersdorfer, Algaba (4/1), Mainka (2)