Frauen I: Niederlage durch 10 schlechte Minuten gegen Spitzenteam aus Gerhausen

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Sehr gut vorbereitet und positiv gestimmt traten die Schnaitheimerinnen ihr zweites Saisonspiel an. Das Spiel der TSG Schaitheim gegen den TV Gerhausen begann sofort sehr temporeich. Die TSG legte durch die ersten zwei Treffer durch Susi Frey und Celine Gruppe vor, welche jedoch direkt egalisiert wurden. Bereits das 7:7 in der achten Minute ließ einen Schlagabtausch auf Augenhöhe erahnen.

Die enge Manndeckung von Franziska Kaupp verhinderte zwar das Auftrumpfen der starken Gerhausenerin, verschaffte jedoch ihren Mitspielerinnen mehr Platz, welchen sie immer wieder durch gute Einzelaktionen nutzten. Die Führung wechselte ständig und keinem Team gelang es, sich vorerst absetzen zu können.

Die Abwehr der TSG stand sicher und die Gäste kamen nur durch große Anstrengung zum Torerfolg. Nach einem Timeout konnten Nina Diedersdorfer, Loretta Magyari und Ceyda Sahin erfolgreich abschließen, bevor beim Halbzeitstand von 15:15 die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Halbzeit kam das Team der TSG zwar motiviert aus der Kabine, konnte dies jedoch auf dem Feld keineswegs umsetzen. Es folgte die schwächste Phase der Schnaitheimerinnen. Nun nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Ein Fünf-Tore-Lauf der Gerhausener wurde erst in der 36. Minute durch Kim Bauder unterbrochen. Die stark spielende Annika Dußler konnte durch das 15:20 ihr Team bereits auf die Zielgerade führen.

Geschwächt durch Zeitstrafen und technischen Fehlern gerieten die TSG lerinnen immer mehr ins Hintertreffen. Es gelang trotz der stark spielenden Neu-Torhüterin Nadja Barth (bis vor kurzem noch Feldspielerin) leider nicht, eine aussichtsreiche Aufholjagd zu starten und so lief man einem stetigen Rückstand hinterher. Man wollte nicht aufgeben und noch einmal alle Kräfte mobilisieren, doch die Gäste legten stets einen Treffer vor und standen in der Abwehr um ihre nun starke Torhüterin sicher.

Im Folgenden konnten Nikola Müller, Nina Diedersdorfer und Sandra Kramer noch erfolgreich einnetzten, was jedoch beim Endstand von 25:31 nur noch Ergebniskosmetik war.

Es spielten: Barth, Stäudle, Magyari (3), Müller (2), Fischer (8/4), Grupp (2), Sahin (2), Bauder (2), T. Riehl, A. Riehl, Schuller (1), Diedersdorfer (4), Wiedmann, Kramer (1)