Frauen I – TV Weingarten  24:28 (16:14)

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Trotz einer über weite Strecken ansehnlichen Leistung, konnten die Handballdamen der TSG Schnaitheim leider keine Punkte auf der Habenseite verbuchen. Die Gäste des TV Weingarten spielten in der entscheidenden Phase ihre ganze Routine und Cleverness aus und gewannen letztendlich die Partie verdient aber doch um 2-3 Tore zu hoch.

„Die Mannschaft hätte einen Punkt verdient gehabt“, diese Aussage hörten die TSG Damen oft nach dem Spiel. Das dies auch berechtigt gewesen wäre, zeigt die Tatsache, dass bis zur 54. Minute noch nicht klar war, wer die Halle als Sieger verlässt. Besser in die Partie kamen die Gäste aus Weingarten. Obwohl die TSG nach 3 Minuten führte, konnten sie bis zur 15. Minute einen 3 Tore Vorsprung zum 5:8 erzielen. Auf Schnaitheimer Seite setzten jetzt aber vor allem Susi Fischer und Janina Algaba Akzente und binnen 5 Minuten schaffte die TSG den Ausgleich. Und es kam sogar noch besser. Als die unermüdlich rackernde Yvi Lindner zum 13:11 nach 25 Minuten einnetzte. Die zwei Tore Führung hatte auch beim Halbzeitpfiff beim 16:14 noch Bestand.

Den ersten Treffer in Halbzeit 2 erzielte auch die TSG. Ines Mainka von rechts außen, schaffte die ersten 3 Tore Führung gleich nach dem Wechsel und es sah sehr gut aus für die Grün-Weißen.  Doch der Württembergligaabsteiger zeigte nun seine Klasse. Sehr sicher und druckvoll lief der Ball durch ihre Reihen. So konnten sie nach 37 Minuten wieder zum 18:18 ausgleichen. Fünf Minuten später stand es dann sogar 19:20 für die Gäste. Die  aufopferungsvoll kämpfende Schnaitheimer Mannschaft hielt dagegen. Ein 3:0 Tore-Lauf durch zweimal Janina Algaba und Jasmin Hauke bedeutete dass 22:20 nach gespielten 49 Minuten. Nun hatte die TSG aber 2-3 technische Fehler, was sich am Ende spielentscheidend negativ auswirkte. So konnte Weingarten nach 52 Minuten ausgleichen und dann bis zur 55. Minute mit 23:25 in Führung gehen.

In dieser Phase war die TSG auch nicht vom Glück verfolgt, weil gleich 3 Würfe am Pfosten landeten. Zudem entschied der Schiedsrichter bei strittigen Szenen jetzt oft zu Ungunsten der TSG. Weingarten spielte nun seine ganze individuelle Klasse aus und konnte in den letzten Minuten zum 23:27 erhöhen. Der Schlusspfiff ertönte dann beim 24:28. Weingarten zeigte warum sie zum engeren Favoritenkreis gehören. Die TSG Damen haben ebenfalls eine ordentliche Partie geboten und können daraus auch Hoffnung für die Zukunft schöpfen. Nach einer Spielpause am nächsten Wochenende, stehen dann die eminent wichtigen Spiele gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt an. (thf)