Frauen I: Von der Welle erwischt

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Die Schnaitheimer Herren erwischte die Omikron Welle, die Schnaitheimer Damen die Gerhausener Welle. Beim ungeschlagenen Tabellenführer war nichts zu holen und die Gratulation geht sportlich fair an die Damen vom Blautopf.

Die Trainer der TSG warnten deutlich, dass das Team aus Gerhausen hohe individuelle Qualität hat, wenn es „Bock auf Handball hat“. Und die Mannschaft hatte extreme Lust und zeigten ihre körperliche Überlegenheit von der ersten Minute an. Bis zum 2:2 konnte man dagegenhalten, dann rollte die Welle und überrannte Schnaitheim förmlich. Beim 17:5 nach 30 Minuten war dann erstmal Schluss und man ging in die Kabinenansprache. Die 15 Minuten wurden genutzt, um Aufbauarbeit zu leisten und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dies gelang Anfangs der zweiten Halbzeit auch und die Grün Weißen setzten die Vorgaben nun diszipliniert um. Schnaitheim erzielte 12 Tore in den ersten 12 Minuten der zweiten Halbzeit und somit mehr als doppelt so viele wie in der gesamten ersten Halbzeit! Danach zeigte er sich aber erneut – der Klassenunterschied, denn was Gerhausen am Samstag aufs Parkett legte, war absolut verbandsligawürdig.

Hinzu kam, dass der Unparteiische nahezu jede Abwehraktion mit Foul oder Strafe ahndete und auch vermeintlich saubere Aktionen nicht belohnt worden und für weitere Frustration sorgte. Das er vom direkten Konkurrenten aus Ailingen kam, war sicher reiner Zufall. In Summe gelangen in der zweiten Hälfte 17 Tore was zur Ergebniskorrektur beitrug.

Die Schnaitheimer Handballerinnen schließen den Handball Januar mit 4:2 Punkten ab und bereiten sich nun fokussiert auf die anstehenden Aufgaben im Februar und März vor, darunter die Derbys gegen Herbrechtingen und Giengen.

 

Es spielten:

Andrea Diebold und Nadja Barth im Tor; Nikola Müller 3, Hanna Barth 4, Kim Bauder 8/4, Celine Grupp, Ceyda Sahin, Sophie Wiedmann 3, Tina Riehl, Vanessa Schuller 2, Nina Diedersdorfer, Carolin Hofele, Ines Mainka, Stella Wiedmann 2