männl. B 1, SG Herbrechtingen-Bolheim – TSG Schnaitheim 24:18 (9:12)

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Ein Spiel dauert 50 Minuten – Zur Halbzeit führen ist nur für´s Protokoll !!!

Am Sonntag ging es zum schweren Auswärtsspiel gegen die bisher ebenfalls verlustpunktfreien Jungs der SG Herbrechtingen-Bolheim. Von vorneherein war klar, dass nur mit einer Top Leistung über die gesamte Spielzeit etwas zu holen war. Die Vorgabe der Trainer war deshalb auch klar definiert. Mit einer geschlossenen Abwehrleistung gegen die individuell starken Rückraumspieler der Gastgeber sollte der Grundstein zum nächsten Erfolg gelegt werden. Im Angriff galt es, die Abwehr der Gastgeber mit Spielzügen und Auslösehandlungen permanent in Bewegung zu halten und geduldig auf klare Wurfmöglichkeiten zu warten.

Zunächst mussten beide Teams dann 25 Minuten warten, da der eingeteilte Schiedsrichter nicht erschien. Es dauerte eine längere Zeit, bis die Gastgeber eine Ersatzschiedsrichterin aus ihrem Verein gefunden hatten.

Als das Match dann endlich begann, gerieten wir zunächst in Rückstand. Nach dem Ausgleich zum 2:2 wurde die Marschrichtung der Coaches exakt umgesetzt und so gelang es, über die Spielstände 3:7 und 6:10 einen 9:12 Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen. Alles gut bis dahin!

Nach dem Wiederanpfiff hatten wir nach einer 2 Minutenstrafe gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim die Möglichkeit, diesen Vorsprung weiter auszubauen. Doch wilder Aktionismus war schon immer ein schlechter Ratgeber und so konnten die Gastgeber stattdessen in Unterzahl auf 12:13 verkürzen. Diesen knappen 1 Tore Vorsprung konnten wir zwar zunächst noch bis zum 15:16 verteidigen. Dies resultierte aber nur aus geglückten Einzelaktionen. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir immer mehr von unserer Linie der ersten Hälfte abgekommen sind. Als wir dann in Unterzahl spielen mussten, nutzten die Gastgeber Ihre Chance und konnten auf 18:16 davonziehen. Wir begünstigten dies im Angriff mit mehreren Abspielfehlern, leichtfertigen Ballverluste und übereiligen Einzelaktionen, welche mit schlecht vorbereiteten Torwürfen endeten. Mit diesen konnten wir den Torhüter der Gastgeber immer mehr zurück ins Spiel bringen. Auch die Variante, trotz Unterzahl Angriffe nach gefühlten 5 Sekunden abzuschließen zeigt, dass wir nun immer Kopfloser agierten. Bezeichnenderweise gelangen uns in den letzten 15 Spielminuten lediglich 2 Tore. Da braucht man sich keine Hoffnungen auf einen Auswärtssieg, der mit einer konstanteren Leistung möglich gewesen wäre, zu machen. In der Abwehr liesen wir jegliche Absprache und Zuordnung vermissen und luden die Gastgeber praktisch zum Torwurf ein. Diese bauten ihren Vorsprung dadurch kontinuierlich aus und gewannen zu Recht – etwas zu deutlich – mit 24:18.
In diesem Spiel zeigten wir in der jeweiligen Halbzeit zwei völlig unterschiedliche Einstellungen zum Spiel. Es muss daran gearbeitet werden, dass dies ein einmaliger Ausrutscher bleibt und nicht zur Regel wird. Dass es anders geht, haben wir diese Saison ja bereits gezeigt.

Es spielten:

Jannik Brosi (TW), Felix Lübke ( 4 Tore), Lasse Kopp ( 5 Tore ), Lukas Vetter, Niklas Lehner, Nils Schlichter ( 2 Tore), Roman Alfes ( 3 Tore), Jannik Dogan ( 2 Tore), Samuel Neubrand, ), Kostia Isakov ( 2 Tore).