SG Hegensberg/Liebersbronn – Frauen I 26:19

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Gegen den verlustpunktfreien Tabellenzweiten SG Hegensberg/Liebersbronn gab es für die Schnaitheimer Handballdamen, die bereits dritte Niederlage in Folge. Aufgrund einer starken zweiten Halbzeit schöpfen die TSGlerinnen Mut, um in den nächsten Spielen wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren, um auch die bitter nötigen Punkte einzufahren.

 

Durch die ungewöhnliche Spielzeit, am Freitagabend um 20.30 Uhr, war es der TSG nicht möglich komplett anzutreten. Marion Paus und Ylenia Morscher standen dem Team nicht zur Verfügung. Die Analyse des Gegners ergab, dass die in der Anfangsphase gleich konsequent zu Werke gehen und zur Halbzeit bisher in jedem Spiel deutlich führten. Obwohl den TSGlerinnen diese Tatsache bewusst war, brauchte man lang um ins Spiel zu kommen. 4:0 stand es nach 8 Minuten. Die überaus harte, z. Teil an der Grenze des erlaubten, spielende Abwehr der Gastgeber, kaufte den TSGlerinnen den Schneid ab und sorgte für technische Fehler. Diese führten zu Tempogegenstößen, die man unbedingt vermeiden wollte. So konnte die SG über 8:3 bis zum 15:7 Halbzeitstand schon relativ deutlich davonziehen.

 

In Halbzeit zwei kam die TSG dann besser in die Partie und war ein ebenbürtiger Gegner. Die Teams wechselten sich im Tore werfen nun ab, so dass der Vorsprung der Hegensbacherinnen zunächst konstant war. Als der TSG dann so ab der 50. Minute ein 4:0 Torelauf zum 22:17 gelang, keimte sogar nochmals etwas Hoffnung auf einen Punktgewinn auf. Doch die ausgeglichene und routinierte Mannschaft der SG ließ dann doch nichts mehr gegen die tapfer kämpfenden Schnaitheimerinnen anbrennen. Beim 26:19 ertönte dann der Schlusspfiff. Die Niederlage kam somit aufgrund der ersten Halbzeit zustande. Aus der zweiten Halbzeit, die man sogar mit einem Tor Differenz für sich entschied, schöpfen die TSGlerinnen Hoffnung für die nächsten Spiele.

 

Am kommenden Wochenende gastiert der Württembergligaabsteiger TV Weingarten in der Ballspielhalle. Danach stehen in Altbach und Bettringen zwei Auswärtsspiele an. Nach diesen Spielen wird man sehen, ob die TSG den Anschluss an das Mittelfeld schafft, oder ob man sich auf einen knallharten Abstiegskampf einstellen muss. (thf)