TSG Ailingen – TSG Schnaitheim 28:20

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Nachdem man am vorangegangen Samstag einen Sieg mit aus dem Allgäu nehmen konnte, startete man die weiteste Fahrt der Saison, nach Ailingen, optimistisch.
Das zurückliegende Spiel, welches überraschend aber völlig verdient gegen Argental mit einem Tor Unterschied gewonnen wurde, machte Mut, auch diesen Samstag punkten zu können.

In Ailingen angekommen, wartete bereits die erste unangenehme Überraschung auf die Schnaitheimerinnen: es herrschte absolutes Harzverbot.
Im schnaitheimer Lager wollte man sich dadurch nicht beeindrucken lassen und so ging man gut eingestellt in das Spiel. Zwei verworfene Siebenmeter ermöglichten jedoch den Gastgeberinnen in der sechsten Minute eine 3-Tore-Führung. Die Grün-Weißen bekamen den Ball einfach nicht “in den Griff”, verloren viele Bälle, was zu schnellen Gegentoren führte. Kim Bauder zeigte sich vom Siebenmeterpunkt durchgehend treffsicher und sorgte hierdurch dafür, dass man noch auf Schlagdistanz blieb. Beim Halbzeitstand von 15:10 wurden die Seiten gewechselt.
Dass das kein Spiel mehr wird, dass einer eingefleischten Handballerin Spaß machen wird, war angesichts des Harzverbots und der fragwürdigen Spielführung des Schiedsrichters, jedem klar. Dennoch wollte man alles geben, um das Spiel noch für sich zu entscheiden. Doch man fand einfach keinen Zugriff auf den gegnerischen Angriff, ohne direkt mit einer Zeitstrafe vom Platz gestellt zu werden. Im eigenen Angriffsspiel wurden die Lücken zu wenig genutzt und durch Ballverluste die Gegenrinnen aufgebaut. Nachdem man noch einmal in der 39. Minute auf drei Tore herankam, lief man künftig einem wachsenden Abstand hinterher und verlor das Spiel am Bodensee.

Wenigstens konnte man aus 600 Kilometern Fahrt, der zwei “Allgäu-Spielen” letztendlich zwei Punkte mit nach Schnaitheim bringen. Am 05. Dezember empfangen die Grün-Weißen in der heimischen Ballspielhalle die FSG Giengen-Brenz. Hierbei hofft man unter normalen Handballbedingungen auf ein erfolgreiches Spiel.