weiblich A: HSG WiWiDo – TSG Schnaitheim 31:34

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Am 1. Februar hatten wir unser Auswärtsspiel zu Gast bei der HSG Wi/Wi/Do. Da wir letztes Wochenende den harten Brocken JSG Brenztal überwinden konnten, gingen wir leider etwas zu gelassen in das Spiel, da die Winzingerinnen in vorangegangenen Spielen schon ihre Heimstärke bewiesen haben. Diese falsche Einstellung wirkte sich von Beginn an negativ auf unsere Spielweise aus und wir hatten bereits nach neun Minuten einen 4:1 Rückstand aufzuholen. Fünf Minuten später konnten wir, allein durch 7-Meter Tore mit 6:5 den Anschluss finden. Dieser hielt jedoch nicht lange an und wir mussten einem ständigen drei-Tore Rückstand hinterherrennen. Auch unsere sonst sichere 6:0 Abwehr stand an diesem Tag komplett falsch. Wir verrutschen nicht richtig und die Gegner hatten überall riesige Lücken, um fast komplett frei werfen zu können. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnten wir unsere Tore über den Kreis und durch den Rückraum erzielen. Es waren jedoch nicht genug, um den Anschluss zu finden, weshalb wir mit 13:17 in die Pause gehen mussten.
Wie immer brachte uns unser Wille und unser starker Zusammenhalt dazu, nicht aufzugeben und immer weiter zu kämpfen. Wir wollten auf keinen Fall unsere eben erst wieder zurück geholte Tabellenführung abgeben. Trotz dieser gemeinsamen Vorsätze starteten wir auch holprig in die zweite Halbzeit und die HSG-lerinnen zeigten, dass sie uns nicht ohne Widerstand die beiden Punkte mit nach Hause geben würden. Nach noch einem Gegentor hatten wir nun einen 5-Tore Rückstand aufzuholen. Doch wir haben uns nicht aufgeben und zeigten weiterhin Kampfgeist. Somit konnten wir nach elf Minuten zum ersten Mal durch Tempogegenstöße zum 20:20 ausgleichen. Nun merkte man auch, dass die Wi/Wi/Do an Sicherheit verlor, und wir immer motivierter wurden. In den letzten 20 Minuten ging der Spielstand ständig von Führung, Ausgleich und Rückstand hin und her, was uns erstaunlicherweise nicht die Konzentration nahm. Wir hatten den Tunnelblick zum Sieg. In den letzten entscheidenden Minuten der Partie stellten wir und vor allem Kim Bauder ihre Klasse unter Beweis, indem sie im 1gegen1 über den Mittelblock der HSG ein Tor nach dem anderen erzielte. Nachdem wir auf die 5:1 Abwehr umstellten, hatten auch die Gegner weniger Chancen durchzukommen und schossen weniger Tore, während wir immer treffsicherer wurden. Ab der 57. Minute konnten wir bei dem Spielstand von 30:30 durch schlaue Ballgewinne mithilfe von Tempogegenstößen mit 31:34 in Führung gehen und die nervenzehrenden 60 Minuten letztendlich noch für uns entscheiden. Nach diesem glücklichen und knappen Sieg konnten wir einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen und werden voll konzentriert in unsere letzten beiden Spiele gehen.

Ida Simon, Ceyda Sahin(3), Sophie Wiedmann(6), Kim Bauder(13/6), Nadja Barth(2/2), Phillis Kock, Annika Arndt(4), Lea Gerlach, Sarah Theilacker, Carina Schmeißer(3), Vanessa Schuster(3), Leonie Fuchs(TW)